TERMINE JUNI // JULI 2018 // SeaM Konzerte :: Vorträge

Dienstag, 12. Juni 2018 9:25

18.06. — 22.06. //

»Mit dem Ohr der Erinnerung« //

Projektwoche

 

19.06. // 9:15 h //

Vortrag, Workshop Prof. Carlo Forlivesi

Composer and Organist, Professor, State Conservatory of Music G.B. Pergolesi, Italy @ Q3-11

 

28.06. // 20:00 h //

akusmatisches Konzert Damian Gorandi (Klangregie) ::

Argentinische akusmatische Musik @ Q3-11

 

29.06. // tba //

Konzert Live-Elektronik (Improvisation, internes Konzert) @ Q3-11

 

05.07. // 20:00 h //

SEAM-Semester-AbschlussKonzert (work-in-progress@ Q3-11

 

06.07. // 22:00 – 10:00 h //

»SchlafKonzert« (Heinrich Lenz & Josephine Prkno) @ tba

 

12.07. // 22:00 //

AudioLab AbschlussKonzert @ Q3-11

 

12.07. — 15.07. // summaery

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MIT DEM OHR DER ERINNERUNG // SEAM + UNIVERSITAT POMPEU FABRA (Barcelona)

Montag, 11. Juni 2018 12:53

Im Zeitraum vom 18.–22.06. findet am SeaM ein Austausch mit der Universitat Pompeu Fabra (Barcelona) statt.

In diesem Zusammenhang wird es verschiedene interessante Programmpunkte geben.

 

Deutschland und Spanien teilen eine Zeit unliebsamer Geschichte, deren Aufarbeitung weder in Deutschland noch in Spanien ihren Abschluss gefunden hat: den Nationalsozialismus und den Franquismus.
Die Aktualität dieser Frage zeigt die noch im Jahr 2017 beschlossene Umbenennung derjenigen 52 Namen von Straßen und Plätzen in Madrid mit Bezug zu Franco. Generell entwickelte sich erst ab Ende der 1990er Jahre sowohl in den Medien als auch in der politischen und zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung eine geschichtspolitische Debatte über den von den Kritikern als »Pakt des Schweigens« bezeichneten Umgang mit der Diktatur. In den vergangenen zehn Jahren ist in Spanien eine neue politische, soziale und kulturelle Dimension des öffentlichen Umgangs mit der franquistischen Vergangenheit festzustellen.

Auch der Holocaust gehört seither nicht nur zum Gedächtnis der Deutschen, sondern seiner wird global erinnert. In Deutschland dauerte es bis in das Jahr 2005, als nach jahrelangen Debatten in Berlin das Denkmal für die ermordeten Juden Europas eingeweiht werden konnte. Drei Jahre später wurde unweit vom Stelenfeld ein eigenes Denkmal zur Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung von Homosexuellen aufgestellt, und im Oktober 2012 folgte ein eigenes Denkmal für die Roma und Sinti. Die Unausweichlichkeit, dass bald auch die letzten Überlebenden des Holocaust und des Franquismus gestorben sein werden und sie nicht mehr unmittelbar persönlich Zeugnis vom Geschehen ablegen können, hat einen deutlichen Schub in der Dokumentation ihrer Erlebnisse, in der Musealisierung und Medialisierung bewirkt. Von der Relevanz im Bezug auf den aufkeimenden Rechtspopulismus und den drohenden Verfall Europas ganz zu schweigen. In unserer hochschulübergreifenden und interdisziplinären Veranstaltungsreihe möchten wir mit Studierenden eine künstlerische Annäherung an das Thema finden. Gemeinsam werden wir im Wintersemester 2017/18 an der Professur Elektroakustische Komposition und Klanggestaltung und an der Professur Bauformenlehre der Bauhaus Universität Weimar, zwei Fachmodule anbieten, die sich mit dem Hauptthema Raum-Klang-Installation beschäftigen und inhaltlich ein Konzept zur Aufarbeitung der Diktaturen in Deutschland und Spanien entwickeln.

In enger Zusammenarbeit möchten wir Orte der diktatorischen Vergangenheit Spaniens und Deutschlands, die nicht selten einen janusköpfigen Charakter haben, suchen und räumlich wie akustisch erforschen. Wir werden Möglichkeiten ausloten, Räume akustisch zu verfremden und damit in Erinnerung zu rufen, was die Geschichte überschrieben hat.

download PDF:

180611_Programm_Weimar_Visit

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SEAM — ABHÖR-APP

Montag, 28. Mai 2018 14:10

Noch einmal zur Erinnerung:

Hier der Link zur SEAM-ABHÖR-APP!

 

 

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SeaM-Kurse im Sommersemester 2018!

Samstag, 7. April 2018 15:02

Links zum  Vorlesungsverzeichnis der Bauhaus-Universität:

Projektmodul KLANGWERKSTATT

Werk-/Fachmodul Elektroakustische Musik II

Werk-/Fachmodul AUDIO LAB

Werk-/Fachmodul Einführung in SuperCollider

Werkmodul Einführung in Max/MSP

Werk-/Fachmodul Live-Elektronik

 

SOSE2018_Kurse (Übersicht als Pdf)

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SEAM-Semester-Abschluss-Konzert // 08.02.2018 // 20:00

Donnerstag, 1. Februar 2018 13:43

Es ist wieder soweit: Das Wintersemester neigt sich dem Ende. Zeit, die kreativen Ergebnisse aus dem SeaM-Projektmodul Klangwerkstatt zu präsentieren! Zu diesem Anlass laden wir am Donnerstag, dem 08.02.2018 zum Semesterabschlusskonzert in unser Werkstattstudio in der Coudraystraße 13A.

Zu erwarten ist ein spannungs- und abwechslungsreicher Konzertabend elektroakustischer Musik, Live-Elektronik und einer Performance für Tanz und Lautsprecherochester. Außerdem präsentiert Johann Mittmann seine Klanginstallation im Raum 015.

Das Konzert wird aus drei Teilen bestehen. Pünktlich um 20:00 werden wir mit akusmatischen Kompositionen von William Amsler, Jascha Hagen, Heinrich Lenz, Julian Becker, Benjamin Waschto und Maria Schween, sowie der Komposition für Tanz und Lautsprecherorchester von Konrad Behr (Tanz: Emelie Bardon) beginnen.

Ab 20:00 wird eine BINAURALE Live-Übertragung über Radio-Lotte sowie über den britischen Streaming-Radiosender resonancefm.com stattfinden!

Im zweiten Teil werden neben einer akusmatischen Kompostion von Grit Lieder eine Live-Elektronik Komposition für Licht-Sensoren von Chloe Yoon und ein Werk für „Hacked electronic objects“ von Denis Poleć zu hören sein.

Im Anschluss daran wird im dritten Teil des Konzerts eine 40-minütige Soundscape-Komposition von Sergio Valencia über das Lautsprecherorchester interpretiert.

Aufgrund der Radio-Übertragung des Konzerts bitten wir euch unbedingt pünktlich zu kommen!

Einlass ist 20 Minuten vor Konzertbeginn. Zur ersten Pause wird die Tür wieder geöffnet.

 

Wir freuen uns über Zahlreiche Konzertgäste!

Das SeaM.

 

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20 JAHRE STUDIO FÜR ELEKTROAKUSTISCHE MUSIK WEIMAR // 23.—25.11.2017

Sonntag, 12. November 2017 13:32


Das SEAM wird 20!

Dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass mit euch zu feiern!

Vom 23.—25.11. veranstalten wir das 20-Jahre-SeaM-Festival mit Gesprächskonzerten und Installationen!

 

 

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Gastvortrag // Referat // ERWIN STACHE (LE) // 24.10.2017 // 13:30 Q3-11

Montag, 16. Oktober 2017 13:57

„Die Metamorphose der Sperrholzplatte. Klang- und Objektverfremdungen in Galerien und im öffentlichen Raum von Erwin Stache“

Kommenden Dienstag, dem 24.10.2017 wird ERWIN STACHE bei uns im SeaM zu Gast sein!

Beginn: 13:30 (Kolloquium Nr.2 von 13:30 — 15:00)

Erwin Stäche (* 1960) erhielt Klavier- und Orgelunterricht und studierte Physik sowie Mathematik. Seit 1983 ist er freiberuflich als Musiker, Komponist und Klangobjektebauer tätig. Von 1985 bis 2001 war er Organist in Beucha (bei Leipzig). Seit 2003 ist er Präsidiumsmitglied der Freien Akademie der Künste Leipzig. Preise und Stipendien u.a. Musik kreativ, Gellertpreis, Kinder zum Olymp.  www.erwin-stache.de

https://www3.musikrat.de/index.php?id=2392

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Eröffnung des Wintersemesters 2017/18

Montag, 2. Oktober 2017 12:22

Liebe Freunde des SeaM,

Wir freuen uns sehr, das nächste WiSe 2017/18 mit euch arbeiten zu dürfen. Wir haben derzeit im Rahmen der Professur Elektroakustische Komposition und Klanggestaltung folgende Kurse vorbereitet:

AudioLAB

Einführung in Max/MSP

Elektroakustische Musik I

IOSONO (Spezialkurs Computermusik)

Klangwerkstatt WiSe 2017/18

Mit dem Ohr der Erinnerung

 

Weitere Veranstaltungen werden in Kürze veröffentlicht!

 

 

 

 

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KÜNSTLERISCHE SENSIBILITÄT: DER ARGENTINISCHE KOMPONIST DAMIÁN GORANDI IST DER NEUE FRANZ-LISZT-STIPENDIAT 2017

Donnerstag, 20. Juli 2017 20:43

Damián Gorandi heißt der neue Franz-Liszt-Stipendiat 2017 der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Beim Kompositions-Meisterkurs im Rahmen der 58. Weimarer Meisterkurse konnte der aus Südamerika angereiste 25-jährige Komponist die Jury mit seinen Werken von sich überzeugen. Das mit insgesamt 3000 Euro dotierte Franz-Liszt-Stipendium ermöglicht Gorandi nun im Jahr 2018 eine dreimonatige, ungestörte schöpferische Arbeit in Weimar. Außerdem werden seine Werke während seines Aufenthalts in Weimar in Konzerte des Studios für elektroakustische Musik (SeaM) eingebunden.

Rund 20 Bewerberinnen und Bewerber aus der ganzen Welt hatten in der Auswahlphase ihre Werke eingereicht. Der Fokus lag in diesem Jahr auf elektroakustischen Werken für Lautsprecherorchester, so genannte „Akusmatische Musik“. Die Juroren wählten schließlich vier Komponistinnen und Komponisten aus Argentinien, Italien und der Schweiz für die Meisterkurs-Teilnahme Mitte Juli 2017 aus. Hinzu kamen als „interne“ Teilnehmer zwei Kompositionsstudierende der Weimarer Musikhochschule aus Indonesien und Deutschland.

Die Entscheidung über den neuen Franz-Liszt-Stipendiaten trafen der Weimarer Kompositionsprofessor Robin Minard gemeinsam mit dem kanadischen Komponisten und Gastprofessor Robert Normandeau, der seinen Meisterkurs für akusmatische Musik mit Hilfe des 40-Kanal-Hochleistungs-Lautsprecherorchester des Studios für elektroakustische Musik (SeaM) der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar gab. Eingerahmt wurde der Weimarer Meisterkurs von zwei akusmatischen Konzerten, in denen Werke von Normandeau sowie auch den sechs Teilnehmern zu erleben waren.

„Wir waren sehr beeindruckt von allen Kandidaten und ihrer technischen Meisterschaft in der Verräumlichung von elektronischen Klängen “, sagt der Weimarer Komponist und Kompositionsprofessor Robin Minard.„Unser Liszt-Preisträger Damián Gorandi hat sein Können abseits der europäischen Musikszene entwickelt. Er zeigt eine außergewöhnliche technische Begabung und künstlerische Sensibilität auf dem Gebiet der akusmatischen Musik.“

v.l.n.r.: Robin Minard, Robert Normandeau, Damian Gorandi, Nicola Misic, Manfredi Clemente, Riccardo Castagnola

Damián Gorandi wurde 1991 in Buenos Aires (Argentinien) geboren. Er studierte elektroakustische Komposition am Musikkonservatorium „Alberto Ginastera“ in seiner Heimatstadt. Dort ist er inzwischen Mitglied und Koordinator des Studios für Elektroakustische Musik. Wichtige Impulse in seiner Ausbildung erhielt er von Elsa Justel, Ricardo Mandolini, Joao Pedro Oliveira und Jorge Sad Levi. Damián Gorandi blickt bereits auf eine beeindruckende Zahl von Preisen, Auszeichnungen und Stipendien zurück. So gewann er 1. Preise bei den Internationalen Kompositionswettbewerben „Masmenos“ und „Sadaic“ (2015) sowie „Trinac“ (2016). Bei den „Global Music Awards“ wurde er 2017 mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Seine Werke waren bereits in weiten Teilen Süd- und Mittelamerikas zu hören. Außerdem wurde seine Musik bei einer Vielzahl von Festivals in Spanien, Frankreich, Belgien, Italien, Chile und Argentinien präsentiert.

(Link zur Original Hfm-PresseMitteilung)

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ROBERT NORMANDEAU // KONZERT // MEISTERKURSE // FRANZ LISZT STIPENDIUM

Dienstag, 4. Juli 2017 14:41

Am Freitag, 14.07.2017 um 19:30 Uhr wird im Rahmen der 58. Weimarer Meisterkurse ein Portrait-Konzert von und mit ROBERT NORMANDEAU veranstaltet. Das Konzert ist Bestandteil des Franz Lizst Stipendiums, welches jährlich (akusmatische Komposition im Wechsel mit intrumentalKomposition) an jeweils einen externen Komponisten vergeben wird.

Am darauf folgenden Sonntag, 16.07.2017 um 19:30 Uhr wird es ein weiteres akusmatisches Konzert geben.

Die eingeladenen Teilnehmer des Meisterkurses bei Robert Normandeau werden ihre aktuellen Werke über das SEAM-Lautsprecher-Orchester interpretieren und ihre Arbeitsergebnisse aus dem Workshop präsentieren.

 

FREITAG, 14.07.2017 // 19:30 // SEAM-WERKSTATTSTUDIO // Coudraystraße 13 A Raum 011 (Eintritt: 19/ 16 Euro // TICKETS)

SONNTAG, 16.07.2017 // 19:30 // SEAM-WERKSTATTSTUDIO // Coudraystraße 13 A Raum 011

 

Robert Normandeau, Akusmatische Musik
Sein Reich ist die Akusmatik. Also eine Musik, deren Klangerzeugung nicht sichtbar ist. Mit seinen vielfältigen Werken für Lautsprecherorchester hat Robert Normandeau unzählige Preise eingeheimst, wirkte weltweit als Composer in Residence – zwischen Karlsruhe, Paris und Santiago de Chile. Ästhetischer Kern in den Werken des Kanadiers ist das Bestreben, ein „Kino fürs Ohr“ zu schaffen. Neben akusmatischen Stücken für Konzertsäle hat Robert Normandeau in den vergangenen 20 Jahren auch eine Reihe von Bühnenmusiken für Theateraufführungen komponiert. Zu seinen zentralen Werken zählt das halbstündige, 16-spurige Clair de terre für das Planetarium in Montréal. In jüngster Zeit komponierte Robert Normandeau Tunnel azur (2016) für Lautsprecherorchester, das von der Klang-Unterwelt von U-Bahn-Stationen inspiriert ist.

 

 

 

 

 

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